Das Demenzrisiko senken? Ein Kinderspiel!

Vor einiger Zeit sorgten die Ergebnisse einer Studie für Aufruhr, nach der ein Fünftel aller deutschen Eltern sich nicht noch einmal für Kinder entscheiden würde, was übrigens vollkommen logischerweise signifikant mit der Höhe des Einkommens zusammenhängt. Wer kein Geld hat, kann weniger Betreuungsangebote wahrnehmen, hat weniger Freiräume und ist öfter gestresst. Wie sehr Menschen ihre Elternschaft bereuen, hängt sehr eng mit dem Grad an Vereinbarkeit zusammen, den sich jemand leisten kann.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es nicht im Leben aller (kindermädchenloser) Eltern Momente gibt, mit denen sie so nicht gerechnet haben, bevor die Kinder da waren. Sonntagsmorgens, wenn die Kinder um 5:30 ausgeschlafen und knallwach sind. Werktags, wenn die Kinder abends einfach nicht schlafen wollen, obwohl noch ein Berg Arbeit wartet. Im Urlaub, wenn man nicht wie früher überlegt, ob man es wohl rechtzeitig bis um zehn zum Frühstücksbuffet schafft, sondern sich panisch fragt, wie man die Kinder bis zum Frühstücksbeginn ab 8 Uhr bloß beschäftigen soll, damit sie bis dahin nicht das Hotel auseinandernehmen.

Gesamtgesellschaftliche Lösungen

Und dann gab es anderswo noch die Ergebnisse einer zweiten Studie, die besagt, dass sich die von der alternden Gesellschaft so sehr gefürchtete Demenz schon mit ganz einfachen Mitteln vermeiden lässt. Die Gesellschaft von Kindern soll beispielweise sehr förderlich sein. Außerdem ausreichend Schlaf.

Ha! Dass da noch keiner drauf gekommen ist! Es ist so einfach!

Die einen leiden unter Kindermangel, die anderen unter Schlafmangel.

Beides, das gesamtgesellschaftliche Demenzrisiko und die Anzahl an Menschen, die ihre Elternschaft bereuen, könnte also ganz einfach erheblich gesenkt werden, wenn kinderlose Menschen übernächtigten Eltern ihre Kinder zuweilen abnehmen. Davon profitieren am Ende alle. Es kann so einfach sein!

3 Gedanken zu “Das Demenzrisiko senken? Ein Kinderspiel!

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