Leben ohne Atomstrom – ein Wechselwerbetext

Es ist wieder soweit: Unter der Überschrift „Lesen ohne Atomstrom“ wird ab heute in Hamburg gelesen, solange die Energiesparlampen brennen. In der Hansestadt ist ein halbes Jahrzehnt ja kaum mehr als ein Wimpernschlag, aber immerhin, die umstrittenen „Vattenfall-Lesetage“, gegen die einst angetreten wurde, sind Geschichte und schon im fünften Jahr wird erneuerbar gelesen. Zum Programm bitte hier entlang.

Und jetzt zum Wechselwerbeblock: So ein paar Lesetage sind ja schneller vorbei, als man „Ich-will-die-Energiewende-und-zwar-sofort!“ sagen kann. Der Wechsel zu einem Ökostromanbieter dagegen ist eine großartige Entscheidung für den ganzen Rest des Jahres, ach, was sag ich, für immer. Falls ihr also da hingeht: Da liegen bestimmt überall ganz viele Prospekte von 1-A-Ökostromanbietern aus, mindestens vom Sponsor Greenpeace Energy, was auf jeden Fall eine  gute Wahl ist (siehe unten). Falls ihr das nicht längst getan habt: Nehmt die Prospekte mit, schaut sie euch an und kauft Ökostrom. Oder ihr bringt sie euren Nachbarn, Bekannten und Freundinnen mit. Okay, ihr könnt sie auch liegen lassen. Sofern ihr euch für sauberen Strom entscheidet.

Wechseln? Ein Klacks!

Ein Leben ohne Atomstrom ist nämlich nicht nur möglich, so ein Wechsel ist ein Klacks und kann im Handumdrehen online erledigt werden. Ihr braucht erstens einen Internetanschluss, zweitens euren Zählerstand und drittens die letzte Stromrechnung. Außerdem ein paar Minuten Zeit – fertig! In den meisten Fällen wird’s kaum teurer, und wer noch nie gewechselt hat, spart vielleicht sogar noch was. Schon hundertmal gehört? Es ist tatsächlich kinderleicht, den falschen Anbieter hinter sich zu lassen.

Wer noch zögert und ein bis hundertsechzehn gute Gründe gegen Atomstrom sucht – bitteschön!

Ökostrom für Lokalpatriotinnen

Für Hamburger Lokalpatriotinnen wird echter Ökostrom  in der HafenCity (Greenpeace Energy, siehe oben) oder auf St.Pauli (Lichtblick) feilgeboten. Andere Anbieter sind zum Beispiel der Düsseldorfer Naturstrom, die Elektrizitätswerke Schönau  oder – am Ökostromhimmel noch relativ neu – der Polarstern aus München. Geliefert wird von allen bundesweit. Natürlich könnt ihr auch einen Grüntarif bei einem Stromanbieter buchen, der auch Graustrom anbietet. Das ist allerdings ungefähr so, wie Peace-Aufkleber beim Waffenhändler zu ordern. Oder Ökoeier beim Hühnerbaron. Oder vegane Buletten im Burgerrestaurant. Naja, ihr versteht schon. Oder?

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